Transparente Welt
Hier finden Sie neuere Arbeiten zur Auswirkung von Gebsers Gedankenwelt.
Es geht uns heute um die Wahrnehmung und Förderung der Keime des neuen, von Gebser so genannten Integralen Bewusstseins. Diese Arbeit, von Gebser begonnen und bis zu seinem Tode fortgeführt, kann und soll fortgesetzt und in eine Form gebracht werden, die bei strenger Treue zur Wahrungsform des „Wahrnehmens und Wahrgebens" sich der neuen technischen Möglichkeiten zu bedienen weiß.
Daher der Vorschlag im Folgenden, ein Internet-Produkt zu entwickeln in Form einer speziellen Seite im Rahmen der Website „Integrale Weltsicht", mit Verbindung zu denjenigen Texten und Zeichen, die als Repräsentanten der aperspektivischen Welt, der Transparenten Welt, wahrgenommen werden können.
Da diese Aufgabe die Möglichkeiten eines Einzelnen übersteigt, ist an eine Arbeitsgruppe gedacht, die einem Herausgeber zuarbeitet, der wiederum mit Hilfe eines Technikers das Angebotene so „ins Netz stellt", dass Verbindungen deutlich und „Wege" sichtbar werden.
Die Prüfung, zu leisten von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, welche Aspekte, Texte und andere Hinweise als „Zeichen des Neuen" bzw. „Keime" aufgenommen werden sollen, kann nur nach intensivem Dialog und im Konsens zu einer Entscheidung führen. Andere Bewertungen müssen ihren Platz finden können, Dissens kann gekennzeichnet werden.
Als erste „Charakteristika" (statt „Kriterien") schweben mir vor:
Nicht zu vergessen ist dabei, dass es auch eine Schattenseite gibt, nämlich die Intensivierung des magischen, mythischen und mentalen Bewusstseins (für letzteres siehe z.B. Informatik). Solche sollten erwähnt werden, aber nicht den Schwerpunkt des Projekts bilden.
Bezüge und Anklänge zu diesem Projekt finde ich in Musils Forderung nach einem „Generalsekretariat für Genauigkeit und Seele" und in der „Seekarte des Humanen" (Gottwald,1993), siehe Unterseite „Psychologie".
Aktualisierte „Anhänge" können erstellt und betreut werden.
Peter Gottwald (Dr. med., Dr. rer.soz., Prof für Psychologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) Peter.Gottwald@uni-oldenburg.de
Vor der Fertigstellung möchten wir Ihnen jedoch schon einige Bücher vorstellen, die eng mit der Wirksamkeit von Gebsers Gedankengut in heutiger Zeit zusammenhängen. Es sind dies:
Außerdem stellen wir Ihnen hier das Werk des Pädagogen Georges Pfeiffenschneider vor, der sich in seiner Praxis von den Gedanken Jean Gebsers leiten lässt und sie zur Gestaltung seiner Arbeit heranzieht. Es heißt “Unterwegs nach Gebserville” und existiert derzeit nur als Manuskript. Das - hier leicht gekürzte Werk - beschreibt im ersten Teil den Inhalt von “Ursprung und Gegenwart” und illustriert die Welt des magischen, mythischen, mentalen und integralen Bewusstseins. Der zweite Teil zählt die Auswirkungen auf, die das integrale Bewusstsein auf vielen Gebieten des kulturellen Lebens bereits ausübt und illustriert auch hier wieder mit einigen eindrucksvollen Bildern. Der dritte Teil schließlich ist der pädagogischen Arbeit gewidmet und zeigt, wie Gebsers Vorstellungen beim Unterricht und in der Freizeit zum Wohle der Kinder umgesetzt werden können.